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🎉 Food Day · 26. Oktober 2026

Tag des Kürbisses

Kürbissaison-Start! Kürbissuppe, Risotto, Flammkuchen

📅 26.10.2026food🔥 5/5 Viral-Score🇩🇪 ca. 5.258 ha Anbaufläche DE (2024)🎃 ca. 114.284 t Erntemenge DE (2024)📈 +88 % Anbaufläche (Verdopplung) Entwicklung seit 2012🔄 Aktualisiert am 22. Juli 2026⏳ Countdown ansehen
Tag des Kürbisses

Woher kommt Tag des Kürbisses?

Der Kürbis, botanisch zur großen Familie der Kürbisgewächse zählend, stammt ursprünglich aus Mittel- und Nordamerika, wo er zusammen mit Mais und Bohnen zu den sogenannten "drei Schwestern" gehörte, einer traditionellen indigenen Mischkultur-Anbaumethode, die sich gegenseitig ergänzte und über Jahrtausende praktiziert wurde. Nach der europäischen Kolonisierung Amerikas gelangte der Kürbis im 16. Jahrhundert nach Europa, wo er sich rasch als ertragreiches, gut lagerfähiges Nutzgemüse verbreitete und in Bauerngärten schnell heimisch wurde. In Deutschland etablierte sich der Kürbis besonders im 19. und 20. Jahrhundert als vielseitiges Herbstgemüse, wobei sowohl Speisekürbisse als auch Zierkürbisse angebaut wurden. Der heute stark mit dem Kürbis verbundene Brauch des Halloween-Kürbisschnitzens stammt ursprünglich aus Irland, wo zunächst Rüben zu gruseligen Laternen geschnitzt wurden, um böse Geister fernzuhalten; irische Auswanderer brachten den Brauch im 19. Jahrhundert in die USA, wo der dort heimische, größere und leichter zu schnitzende Kürbis die Rübe rasch ersetzte. Über die amerikanische Popkultur gelangte der geschnitzte Halloween-Kürbis erst in den letzten Jahrzehnten zurück nach Europa und auch nach Deutschland.

3 Fakten zu Tag des Kürbisses

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Halloween-Kürbis

Der Brauch, Kürbisse zu Halloween zu schnitzen, stammt aus Irland – ursprünglich wurden Rüben geschnitzt.

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Alte Kulturpflanze

Kürbisse werden seit über 10.000 Jahren kultiviert – sie sind eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit.

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Riesenkürbisse

Der schwerste Kürbis der Welt wog über 1.200 kg – gezüchtet von einem belgischen Gärtner.

Quellen: Statista/BMEL — Anbaufläche Speisekürbisse in Deutschland

Warum wird der Tag gefeiert?

Die Kürbissaison in Deutschland erstreckt sich von August bis in den späten Herbst, mit einem deutlichen Höhepunkt im Oktober, wenn Kürbisfeste, Erntedankveranstaltungen und Bauernmarktangebote den Kürbis in den Mittelpunkt rücken. Zu den bekanntesten deutschen Kürbisfesten zählt jenes am Bodensee in Ludwigsburg, das zu den größten Kürbisausstellungen Europas gehört und jährlich zahlreiche Besucher mit riesigen Wettbewerbskürbissen sowie kunstvollen Kürbisschnitzereien anzieht. Kulinarisch ist der Kürbis äußerst vielseitig: Kürbissuppe zählt zu den beliebtesten Herbstgerichten überhaupt, oft verfeinert mit Ingwer, Kokosmilch oder Curry, während der Hokkaido-Kürbis sich durch seine essbare Schale besonders für unkomplizierte Zubereitungen im Ofen eignet. Auch Kürbiskuchen, ursprünglich vor allem in den USA zum Thanksgiving-Fest verbreitet, hat in den letzten Jahren durch amerikanische Kultureinflüsse und Kaffeeketten-Trends wie den "Pumpkin Spice Latte" auch in Deutschland an Bekanntheit gewonnen. Zum Haltbarmachen werden Kürbisse traditionell eingekocht, etwa als süß-saures Kürbisgemüse mit Essig, Zucker und Gewürzen, eine Methode, die besonders in Familien mit großem Gartenanbau verbreitet ist, um die oft üppige Ernte über den Winter zu verwerten. Auch Kürbiskerne finden vielseitige Verwendung: geröstet als Snack, gepresst zu dem in der Steiermark traditionsreichen, dunkelgrünen Kürbiskernöl, das dort seit Jahrhunderten hergestellt wird und als regionale Spezialität geschützten Status genießt. Der Brauch des Kürbisschnitzens zu Halloween Ende Oktober hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zunehmend etabliert, wobei ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Gesichtern beleuchtet vor Haustüren aufgestellt werden, auch wenn Halloween in Deutschland traditionell weniger tief verwurzelt ist als in den USA oder Irland. Zeitlich und thematisch überschneidet sich der Kürbis zudem mit dem Erntedankfest, das in vielen Gemeinden mit Kürbisdekorationen und herbstlichen Erntegaben gefeiert wird. Ernährungsphysiologisch liefert Kürbis Beta-Carotin, Ballaststoffe und Kalium bei niedrigem Kaloriengehalt. Als vielseitiges Herbstgemüse ergänzt der Kürbis den Aktionstagskalender neben anderen herbstlichen Früchten wie Walnüssen und Birnen, mit denen er sich in zahlreichen Herbstgerichten kombinieren lässt.

Die passenden Rezepte

Was du am 26. Oktober posten könntest

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Kürbissuppe

Cremige Suppe mit Kokosmilch und Ingwer.

Reel
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Ofenkürbis mit Kräutern

Kürbisspalten aus dem Ofen mit Rosmarin und Knoblauch.

Post
🥟
Kürbis-Flammkuchen

Herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis und Ziegenkäse.

Story

Häufige Fragen zu Tag des Kürbisses

Welcher Kürbis eignet sich für Suppe?
Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden), Butternut-Kürbis (buttrig-süß) oder Muskatkürbis (intensives Aroma).
Kann man Kürbis roh essen?
Ja, einige Sorten wie der Hokkaido können roh gegessen werden – fein gehobelt im Salat. Die meisten Sorten schmecken gekocht besser.
Wie lagert man Kürbisse richtig?
Kürbisse an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort bei 10–15 °C lagern. Ein ganzer Hokkaido hält sich 3–6 Monate.

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