Tag des Salats
Der Tag des Salats feiert das frische, knackige Grün auf dem Teller. Salat ist leicht, gesund und unglaublich vielseitig – ob als Beilage, Hauptgericht oder im Smoothie.

Woher kommt Tag des Salats?
Der Salat als Sammelbegriff für roh verzehrtes Blattgemüse hat eine sehr lange kulinarische Geschichte, die bis ins antike Rom zurückreicht, wo bereits Kopfsalat kultiviert und mit Öl, Essig und Kräutern angemacht wurde – das lateinische Wort "sal" (Salz) steckt bis heute im Namen, da gesalzenes Gemüse als Vorspeise diente. Über Klostergärten gelangte der Anbau von Salatpflanzen im Mittelalter in weite Teile Mitteleuropas, wo Mönche verschiedene Sorten kultivierten und weiterentwickelten. Heute umfasst der Begriff "Salat" botanisch sehr unterschiedliche Pflanzen, vom klassischen Kopfsalat über Eisberg-, Rucola- und Feldsalat bis zu asiatischen Blattsorten wie Pak Choi, die im deutschen Handel zunehmend zu finden sind. Auch nicht-blättrige Zubereitungen wie Kartoffel- oder Nudelsalat tragen den Namen, da der Begriff sich im deutschen Sprachgebrauch längst von der reinen Blattgemüse-Bedeutung gelöst hat und heute eher eine Zubereitungsart beschreibt. Die Vinaigrette, eine klassische Essig-Öl-Emulsion, gilt seit dem 17. Jahrhundert in Frankreich als Grundrezept für Salatdressings und hat von dort aus zahlreiche regionale und internationale Varianten hervorgebracht, von der einfachen deutschen Essig-Öl-Marinade bis zu komplexeren Vinaigrettes mit Senf, Honig oder frischen Kräutern.
Warum wird der Tag gefeiert?
Der Tag des Salats macht auf die Vielfalt und gesundheitlichen Vorzüge von Salatgerichten aufmerksam, die als kalorienarm, ballaststoffreich und reich an Vitaminen gelten. In Deutschland ist Salat sowohl als eigenständige Mahlzeit als auch als Beilage fest etabliert, wobei sich in den letzten Jahren besonders bunte, proteinreiche Bowl-Salate mit Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkorngetreide großer Beliebtheit erfreuen und den klassischen Beilagensalat zunehmend ergänzen. Deutsche Klassiker wie der grüne Salat mit Essig-Öl-Dressing, Krautsalat oder der bereits erwähnte Kartoffelsalat gehören seit Generationen zur Alltagsküche, während mediterrane Varianten wie der griechische Bauernsalat mit Feta und Oliven längst ebenso etabliert sind. Salatbars in Kantinen, Supermärkten und eigenständigen Salat-Restaurants haben sich in deutschen Großstädten in den letzten Jahren stark verbreitet und erlauben es, Salate individuell nach eigenem Geschmack zusammenzustellen, oft mit einer breiten Auswahl an Toppings von gerösteten Kernen bis zu gegrilltem Hähnchen oder Tofu. Ernährungsberater betonen an diesem Tag gerne, dass ein guter Salat nicht zwangsläufig kalorienarm sein muss, da fettreiche Dressings, Croutons und Käse den Nährwert schnell deutlich erhöhen können, was viele Konsumenten unterschätzen. Regionale und saisonale Salatsorten, etwa Feldsalat im Winter oder Rucola im Sommer, gelten unter Köchen als besonders aromatisch, da sie ohne lange Transportwege frisch auf den Teller gelangen. Auch das eigene Anbauen von Salat auf dem Balkon oder im Hochbeet erfreut sich zunehmender Beliebtheit, da viele Sorten pflegeleicht sind und sich mehrfach nachernten lassen. Cut-and-come-again-Sorten, bei denen nur die äußeren Blätter geerntet werden, während die Pflanze weiterwächst, gelten unter Hobbygärtnern besonders als ergiebig, da sich so über mehrere Wochen hinweg wiederholt ernten lässt. In der Systemgastronomie hat sich der Salat zudem als schnelle, standardisierbare To-go-Mahlzeit etabliert, was seinen ohnehin schon hohen Stellenwert in der modernen, gesundheitsbewussten Ernährung zusätzlich verstärkt hat.
Das passende Rezept
Was du am 1. Mai posten könntest
Häufige Fragen zu Tag des Salats
Was im Mai Saison hat
Tag des Salats fällt in den Mai. Passend dazu: saisonale Zutaten und Rezepte für diesen Monat.
Was als Nächstes kommt
110 Food Days
das ganze Jahr vorbereitet.
Jeder Food Day mit passendem Rezept-Vorschlag — kostenlos und frei zugänglich. Verpass keinen: der Saison-Newsletter erinnert dich einmal im Monat.