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🎉 Food Day · 22. Februar 2026

Tag der Süßkartoffel

Pommes, Curry, Hummus, Suppe

📅 22.2.2026food🔥 5/5 Viral-Score🇩🇪 schätzungsweise gut 200 ha (Nischenkultur, statistisch nicht erfasst) Anbaufläche DE🌍 ca. 52.000 t Import DE (2023)🔄 Aktualisiert am 22. Juli 2026⏳ Countdown ansehen
Tag der Süßkartoffel

Woher kommt Tag der Süßkartoffel?

Die Süßkartoffel stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie bereits vor mehreren Jahrtausenden von indigenen Kulturen kultiviert wurde und zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen des amerikanischen Kontinents zählt. Botanisch ist sie, anders als der Name vermuten lässt, nicht mit der gewöhnlichen Kartoffel verwandt, sondern gehört zur Familie der Windengewächse. Nach der europäischen Kolonisierung Amerikas gelangte die Süßkartoffel bereits im 16. Jahrhundert über spanische und portugiesische Handelsrouten nach Europa, Afrika und Asien, wo sie in tropischen und subtropischen Regionen rasch zu einem bedeutenden Grundnahrungsmittel wurde – in manchen Regionen Asiens und Afrikas noch vor der später verbreiteten "normalen" Kartoffel. In Deutschland spielte die Süßkartoffel lange Zeit kaum eine Rolle, da das gemäßigte Klima für den kommerziellen Anbau lange als ungeeignet galt und die deutsche Küche stattdessen auf die gewöhnliche Kartoffel setzte. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Süßkartoffel durch wachsendes Interesse an internationaler Küche sowie durch neue, kälteresistentere Sorten und angepasste Anbaumethoden zunehmend auch im deutschen Freilandanbau etabliert.

3 Fakten zu Tag der Süßkartoffel

🌍
Alte Kulturpflanze

Die Süßkartoffel wird seit über 5.000 Jahren in Mittel- und Südamerika kultiviert.

🥔
Keine Kartoffel

Die Süßkartoffel ist nicht mit der Kartoffel verwandt – sie gehört zu den Windengewächsen.

🇩🇪
Anbau in DE

Der Süßkartoffelanbau in Deutschland wächst rasant – Bayern ist das Hauptanbaugebiet.

Quellen: landwirtschaft.de (BZL) — Werden in Deutschland auch Süßkartoffeln angebaut?

Warum wird der Tag gefeiert?

In der deutschen Küche hat sich die Süßkartoffel in den vergangenen Jahren fest etabliert, insbesondere durch ihre wachsende Präsenz in Restaurants, veganer und vegetarischer Küche sowie als gesündere Alternative zu klassischen Pommes frites. Süßkartoffelpommes, im Ofen gebacken oder frittiert, zählen mittlerweile zu den festen Bestandteilen vieler Speisekarten und werden wegen ihres süßlichen Geschmacks und des vergleichsweise hohen Ballaststoffgehalts oft als bekömmlichere Variante beworben. Auch als Ofengemüse, in Currys, Suppen oder als Püree ist die Süßkartoffel vielseitig einsetzbar und lässt sich gut mit Gewürzen wie Kreuzkümmel, Chili oder Ingwer kombinieren, die ihre natürliche Süße gut ergänzen. In den USA ist die Süßkartoffel traditionell fester Bestandteil des Thanksgiving-Festmahls, häufig als süßes Auflaufgericht mit Marshmallow-Topping zubereitet, eine Tradition, die in Deutschland kaum verbreitet ist, aber gelegentlich in international inspirierten Kochblogs aufgegriffen wird. In afrikanischen und südamerikanischen Küchen, aus denen viele traditionelle Süßkartoffelgerichte stammen, wird die Knolle sowohl herzhaft als auch süß verarbeitet, etwa gebacken, gekocht oder zu Brei verarbeitet als Grundnahrungsmittel. In deutschen Gärten und im regionalen Erwerbsanbau, etwa in wärmebegünstigten Lagen Süddeutschlands, wird die Süßkartoffel zunehmend versuchsweise angebaut, wobei die relativ lange Wachstumsperiode und die Wärmebedürftigkeit der Pflanze weiterhin eine Herausforderung für den großflächigen heimischen Anbau darstellen, sodass der Großteil der in Deutschland verkauften Süßkartoffeln nach wie vor importiert wird, vor allem aus den USA, Spanien, Ägypten und Israel. Ernährungsphysiologisch gilt die Süßkartoffel als besonders reich an Beta-Carotin, der Vorstufe von Vitamin A, was ihrer orangen Fruchtfleischfarbe zugrunde liegt, sowie an Ballaststoffen und Kalium. Neben der bekannten orangefarbenen Sorte gibt es auch weiß- und violettfleischige Varianten, die sich geschmacklich und in der Süße leicht unterscheiden. Die Zubereitung mit Schale, etwa als Ofen-Süßkartoffel, gilt als besonders nährstoffschonend. Als vielseitiges, zunehmend beliebtes Gemüse ergänzt die Süßkartoffel den Speiseplan neben klassischen heimischen Wurzelgemüsen wie dem Kürbis, mit dem sie sich in Herbstgerichten häufig kombinieren lässt.

Die passenden Rezepte

Was du am 22. Februar posten könntest

🍠
Süßkartoffel-Pommes

Knusprige Ofen-Pommes aus der Süßkartoffel.

Reel
🥣
Süßkartoffelsuppe

Cremige Suppe mit Kokosmilch und Chili.

Post
🥗
Süßkartoffel-Bowl

Bowl mit Ofen-Süßkartoffel, Avocado und Kichererbsen.

Story

Häufige Fragen zu Tag der Süßkartoffel

Was ist der Unterschied zwischen Süßkartoffel und Kartoffel?
Botanisch sind sie nicht verwandt. Die Süßkartoffel ist süßlicher, orange (oder gelb/violett) und hat eine dünnere Schale.
Wie bereitet man Süßkartoffel-Pommes zu?
Süßkartoffeln in Stifte schneiden, mit Olivenöl, Salz, Paprika und Knoblauchpulver mischen, bei 200 °C ca. 25–30 Minuten backen.
Kann man Süßkartoffeln roh essen?
Ja, roh sind sie essbar – fein gerieben im Salat. Gekocht schmecken sie jedoch besser und sind bekömmlicher.

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