Tag der Zimtsterne
Zimtsterne-Content: Backen, Deko, Verschenken

Woher kommt Tag der Zimtsterne?
Zimtsterne sind neben Vanillekipferln die bekanntesten Weihnachtsplätzchen im deutschsprachigen Raum. Das Rezept stammt vermutlich aus dem süddeutschen Raum und wurde in Klöstern entwickelt, wo Zimt als wertvolles Importgewürz besonders geschätzt wurde und sein Einsatz als Zeichen von Wohlstand galt. Der Teig besteht aus Eischnee, Puderzucker, gemahlenen Mandeln und reichlich Zimt – daher der Name. Die typische Sternform symbolisiert den Weihnachtsstern, der der Überlieferung nach die Heiligen Drei Könige zur Krippe in Bethlehem führte, weshalb Sternformen in der christlichen Weihnachtsbäckerei besonders häufig vorkommen. Historisch war der Verzicht auf Mehl im klassischen Zimtstern-Rezept auch ein pragmatischer Vorteil, da Mandeln und Eischnee in wohlhabenden Haushalten leichter verfügbar waren als reines Weizenmehl, das oft dem Brotbacken vorbehalten blieb.
3 Fakten zu Tag der Zimtsterne
Quellen: t-online.de — Umfrage enthüllt: Nach diesem Weihnachtsgebäck sind die Deutschen verrückt
Warum wird der Tag gefeiert?
In der Adventszeit gehören Zimtsterne zu jeder Plätzchenplatte. Der Teig wird ausgerollt, mit Sternchen ausgestochen und nach dem Backen mit einer feinen Zuckerglasur überzogen, die durch die niedrige Backtemperatur nicht durchbackt, sondern glasig-glänzend bleibt. Die würzig-süße Kombination aus Zimt und Mandeln ist untrennbar mit Weihnachten verbunden. In vielen Familien werden Zimtsterne nach überlieferten Rezepten gebacken, die seit Generationen von Hand auf vergilbten Rezeptkarten weitergegeben werden, oft ergänzt um kleine persönliche Anpassungen wie mehr Zimt oder eine Prise Nelke, die von Generation zu Generation variieren. Da der Teig glutenfrei ist, gelten Zimtsterne zudem als eines der wenigen klassischen Weihnachtsgebäcke, die auch Menschen mit Zöliakie unbeschwert genießen können. Das Glasieren gilt vielen Hobbybäckern als der anspruchsvollste Schritt, da die Eiweißglasur weder zu flüssig noch zu fest sein darf, um glatt und glänzend auf den Sternen zu haften. Wegen des empfindlichen Teigs werden Zimtsterne traditionell einige Tage vor dem Backen ruhen gelassen, damit sich Aroma und Konsistenz optimal entwickeln können.
Die passenden Rezepte
Lebkuchen selbstgemacht
Rezept ansehen →Zimtschnecken mit Frischkäse-Frosting
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Rezept ansehen →Was du am 11. Dezember posten könntest
Häufige Fragen zu Tag der Zimtsterne
Was im Dezember Saison hat
Tag der Zimtsterne fällt in den Dezember. Passend dazu: saisonale Zutaten und Rezepte für diesen Monat.
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