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🎉 Food Day · 21. Dezember 2026

Winteranfang

Winter-Content: Wärmende Suppen, Punsch

📅 21.12.2026food🔥 3/5 Viral-Score🌡️ ca. 0–3 °C im Dezember Durchschnittstemperatur DE📆 zwischen 20. und 22. Dezember Datum schwankt🔄 Aktualisiert am 22. Juli 2026⏳ Countdown ansehen
Winteranfang

Woher kommt Winteranfang?

Der Winteranfang, astronomisch durch die Wintersonnenwende definiert, markiert den Tag mit der kürzesten Tageslichtdauer und der längsten Nacht des Jahres auf der Nordhalbkugel, meist um den 21. oder 22. Dezember. Das Datum schwankt geringfügig, da es vom exakten Stand der Erdachse zur Sonne abhängt und sich kalendarisch nicht exakt wiederholt. Die Wintersonnenwende zählt zu den ältesten von Menschen beobachteten astronomischen Ereignissen überhaupt und wurde bereits in vorchristlichen Kulturen Europas als bedeutsamer Wendepunkt gefeiert, da von diesem Tag an die Tage wieder länger werden. Germanische und keltische Völker feierten um die Wintersonnenwende das Julfest, bei dem Feuer und Licht eine zentrale symbolische Rolle spielten, um die Rückkehr der Sonne zu begrüßen und die dunkelste Zeit des Jahres zu überstehen. Viele Bräuche und Symbole dieser vorchristlichen Feste, etwa immergrüne Zweige, Kerzen und Feuer, wurden später in die christliche Weihnachtstradition integriert, weshalb Historiker einen engen Zusammenhang zwischen den vorchristlichen Sonnwendfeiern und der Festlegung des Weihnachtstermins auf den 25. Dezember vermuten, der in der Nähe der Wintersonnenwende liegt.

3 Fakten zu Winteranfang

🌞
Kürzester Tag

Am 21. Dezember beträgt die Tageslänge in Deutschland nur ca. 7 Stunden 40 Minuten – je nach Breitengrad.

🪵
Jul-Feuer

Die Germanen entzündeten zur Wintersonnenwende große Jul-Feuer, die die Sonne symbolisch wiedergebären sollten.

📅
Kalendarisch vs. meteorologisch

Meteorologisch beginnt der Winter bereits am 1. Dezember, astronomisch mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember.

Quellen: Wikipedia — Wintersonnenwende

Warum wird der Tag gefeiert?

Auch wenn der Winteranfang selbst kein eigenständiges kulinarisches Fest im heutigen Deutschland ist, fällt er mitten in die intensivste Phase der Weihnachtsvorbereitung und markiert damit einen wichtigen Orientierungspunkt im winterlichen Jahreskreis. In dieser Zeit haben klassische Wintergemüse wie Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing und Wurzelgemüse wie Pastinaken und Steckrüben Hochsaison, da sie Frost gut vertragen und traditionell erst nach den ersten kalten Nächten geerntet werden, wenn sich ihr Geschmack durch die Kälte verändert und oft milder wird. Deftige, wärmende Gerichte wie Eintöpfe, Suppen und Schmorgerichte prägen die Küche rund um den Winteranfang, ergänzt durch die zu dieser Zeit besonders intensive Weihnachtsbäckerei mit Plätzchen, Stollen und Lebkuchen. In manchen Regionen und alternativen spirituellen Gemeinschaften wird die Wintersonnenwende bewusst mit eigenen Ritualen begangen, etwa mit Feuerzeremonien, Räucherwerk oder besonderen Mahlzeiten, die an vorchristliche Julfest-Traditionen anknüpfen und die Rückkehr des Lichts symbolisch feiern. Auch in skandinavischen Ländern, wo die Dunkelheit im Winter besonders ausgeprägt ist, haben Licht- und Sonnwendbräuche eine lange Tradition, die sich unter anderem im schwedischen Lucia-Fest widerspiegelt, das zwar kalendarisch vor dem astronomischen Winteranfang liegt, aber denselben Grundgedanken der Licht- und Wärmesehnsucht in der dunkelsten Jahreszeit aufgreift. Kulinarisch verbindet sich der Winteranfang zudem eng mit dem Beginn der eigentlichen Weihnachtsmarktsaison, auf der Glühwein, gebrannte Mandeln und deftige Bratwurst das Angebot prägen und die kurzen, kalten Tage mit wärmenden Genüssen kompensieren. Auch das traditionelle Schlachtfest, bei dem in ländlichen Regionen historisch rund um den Winterbeginn Schweine geschlachtet wurden, um Fleisch für den Winter haltbar zu machen, geht auf diese Jahreszeit zurück und hat bis heute Spuren in Wurst- und Schlachtplatten-Traditionen hinterlassen. Der Winteranfang bildet damit weniger einen eigenständigen kulinarischen Anlass als vielmehr einen symbolischen Fixpunkt innerhalb der umfassenderen Advents- und Weihnachtszeit, die von Heiligabend bis zu den Feiertagen um den Jahreswechsel reicht.

Die passenden Rezepte

Was du am 21. Dezember posten könntest

❄️
Winter-Spaziergang

Die schönsten Routen für eine Winterwanderung.

Story
🍷
Glühwein selber machen

Rezept für klassischen roten Glühwein mit Gewürzen.

Reel
🍲
Deftiger Wintereintopf

Kräftiger Eintopf mit Wurzelgemüse und Rindfleisch.

Post

Häufige Fragen zu Winteranfang

Was ist der Unterschied zwischen astronomischem und meteorologischem Winteranfang?
Der meteorologische Winter beginnt am 1. Dezember, der astronomische mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember. Die Meteorologie rechnet in vollen Monaten.
Welche Bräuche gibt es zur Wintersonnenwende?
Jul-Feuer, Räuchern, Lichterprozessionen, Sonnengebete und der Brauch des „Rauhnächte“ zwischen Weihnachten und Dreikönigstag.
Wann werden die Tage wieder länger?
Ab dem 22. Dezember werden die Tage wieder länger – zunächst um wenige Minuten pro Tag, ab März beschleunigt sich die Zunahme.

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