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🎉 Food Day · 17. Mai 2026

Tag der Walnuss

Pesto, Brownies, Salat-Topping

📅 17.5.2026herbs🔥 4/5 Viral-Score🇩🇪 kaum mehr als 300 t/Jahr – wirtschaftlich bedeutungslos Kommerzielle Ernte DE🥜 ca. 5,5 kg/Jahr pro Kopf, davon ca. 500 g Walnüsse Nussverzehr DE gesamt📍 Kaiserstuhl (Baden-Württemberg) Hauptanbaugebiet DE🔄 Aktualisiert am 22. Juli 2026⏳ Countdown ansehen
Tag der Walnuss

Woher kommt Tag der Walnuss?

Die Walnuss zählt zu den ältesten von Menschen genutzten Nussarten und stammt ursprünglich aus einer Region, die sich vom Balkan über den Kaukasus bis nach Zentralasien und in den Himalaya erstreckt. Bereits in der Antike wurde die Walnuss von Griechen und Römern hochgeschätzt und über das Römische Reich nach Mitteleuropa gebracht, weshalb der Baum im Deutschen ursprünglich als "Welsche Nuss" bezeichnet wurde – "welsch" stand dabei für "römisch" beziehungsweise "fremdländisch", woraus sich im Laufe der Zeit der heutige Name Walnuss entwickelte. Klostergärten spielten im Mittelalter eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Walnussbaums nördlich der Alpen, da Mönche die nährstoffreichen Nüsse sowohl als Nahrung als auch als Heilmittel schätzten. Walnussbäume, die je nach Standort ein hohes Alter erreichen können, prägten über Jahrhunderte das Bild vieler deutscher Dörfer und Bauernhöfe, wo sie häufig direkt am Haus gepflanzt wurden, da man ihnen nachsagte, mit ihren aromatischen Blättern Fliegen und Motten fernzuhalten. Wichtige Anbaugebiete in Deutschland finden sich unter anderem in warmen, geschützten Lagen entlang von Rhein, Main und Neckar sowie in Weinbauregionen mit ähnlichem Mikroklima.

3 Fakten zu Tag der Walnuss

👑
Königliche Nuss

Die Römer nannten die Walnuss „nux regia“ (königliche Nuss) – sie galt als Speise der Götter.

🌳
200 Jahre alt

Ein Walnussbaum kann bis zu 200 Jahre alt werden und jedes Jahr über 100 kg Nüsse tragen.

🧠
Hirnnahrung

Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren – sie sollen die Gehirnfunktion fördern.

Quellen: proplanta.de — Anbaufläche für Walnüsse hat sich in Deutschland fast verdreifacht

Warum wird der Tag gefeiert?

Die Walnussernte in Deutschland findet traditionell im September und Oktober statt, wenn die grünen Fruchthüllen aufplatzen und die Nüsse zu Boden fallen oder vom Baum geschüttelt werden. Frisch geerntete Walnüsse werden anschließend mehrere Wochen getrocknet, um ihre Haltbarkeit zu verlängern und ihr volles Aroma zu entwickeln, bevor sie geknackt und verzehrt werden. In der Weihnachtszeit erlebt die Walnuss traditionell einen zweiten Höhepunkt ihrer Beliebtheit: Als Bestandteil von Nikolausstiefeln, in Weihnachtsgebäck wie Nussecken und Walnusskuchen sowie als Dekoration am Weihnachtsbaum, wo vergoldete Walnussschalen früher ein verbreiteter, einfacher Christbaumschmuck waren. Kulinarisch wird die Walnuss vielseitig eingesetzt: in Salaten mit Feldsalat und Käse, in herbstlichen Kuchen wie dem klassischen Walnusskuchen, als Zutat in Pesto-Varianten sowie geröstet als Snack. In Süddeutschland und im Weinbau ist die Kombination von Walnüssen mit jungem Federweißer oder Most eine traditionelle herbstliche Genusskombination, bei der die herbe Frische des Getränks gut mit dem nussig-öligen Geschmack harmoniert. Auch grüne, noch unreife Walnüsse finden traditionell Verwendung: Sie werden zu Nocino, einem italienischen Walnusslikör, oder zu ähnlichen Ansätzen im deutschsprachigen Raum verarbeitet, bei denen die ganzen grünen Nüsse mit Alkohol, Zucker und Gewürzen über Wochen angesetzt werden. Ernährungsphysiologisch gilt die Walnuss als besonders reich an ungesättigten Fettsäuren, darunter Omega-3-Fettsäuren, sowie an Vitamin E und Magnesium, weshalb sie in der modernen Ernährungsberatung häufig als besonders wertvolle Nusssorte hervorgehoben wird. Historische Walnussbäume auf alten Bauernhöfen stehen in manchen Regionen unter Schutz, da sie als landschaftsprägende Naturdenkmäler gelten und teils mehrere Jahrhunderte alt werden können. Volkstümlich rankten sich um den Walnussbaum zudem zahlreiche Aberglauben, etwa dass man nicht unter ihm schlafen solle, da seine Ausdünstungen angeblich Kopfschmerzen verursachten – ein Glaube, der sich vermutlich aus den stark riechenden ätherischen Ölen der Blätter speiste. Als herbstliche Nuss ergänzt die Walnuss den Aktionstagskalender neben anderen Herbstfrüchten wie dem Kürbis und den Birnen, mit denen sie sich in vielen Herbstgerichten und -desserts kombinieren lässt.

Die passenden Rezepte

Was du am 17. Mai posten könntest

🍪
Walnuss-Brownies

Saftige Schoko-Brownies mit Walnüssen.

Reel
🥗
Birnen-Walnuss-Salat

Feldsalat mit Birne, Walnüssen und Blauschimmelkäse.

Post
🍝
Walnuss-Gorgonzola-Pasta

Cremige Pasta mit Gorgonzola und Walnüssen.

Story

Häufige Fragen zu Tag der Walnuss

Wie knackt man Walnüsse am besten?
Mit einem Nussknacker – oder zwei Nüsse in der Handfläche aneinanderdrücken, bis eine bricht.
Wie lagert man Walnüsse richtig?
Frische Walnüsse (in der Schale) kühl, trocken und dunkel lagern – sie halten 6–12 Monate. Geknackte Kerne im Kühlschrank.
Kann man Walnüsse auch grün ernten?
Grüne, unreife Walnüsse werden für Nocino (italienischer Walnusslikör) verwendet – sie sind im Juni/Juli grün und weich.

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