Tag des Spinats
Spinat-Rezepte: Quiche, Smoothie, Pasta

Woher kommt Tag des Spinats?
Spinat (Spinacia oleracea) stammt ursprünglich aus Persien, dem heutigen Iran, und gelangte im 11. Jahrhundert über die Mauren nach Spanien und von dort aus in weite Teile Europas. Über Klostergärten verbreitete sich der Anbau ab dem 15. Jahrhundert zunehmend in Mitteleuropa, bevor Spinat sich fest in bürgerlichen Küchen etablierte. Der langlebige Mythos, Spinat sei außergewöhnlich eisenreich, geht auf einen vielzitierten Kommafehler in einer Nährwerttabelle aus dem 19. Jahrhundert zurück, durch den der tatsächliche Eisengehalt um den Faktor zehn überschätzt wurde – ein Irrtum, der sich über Jahrzehnte hartnäckig hielt, bevor er im 20. Jahrhundert durch neue Analysen richtiggestellt wurde. Trotz dieser Korrektur enthält Spinat weiterhin nennenswerte Mengen an Eisen, Folsäure, Vitamin K und Antioxidantien, weshalb er ernährungsphysiologisch auch unabhängig vom bekannten Mythos zu Recht als besonders wertvolles Blattgemüse gilt und in modernen Ernährungsempfehlungen fest verankert ist. Anders als der Sommerspinat, der eher mild und zart schmeckt, entwickelt Winterspinat unter kühleren Anbaubedingungen mehr Zucker und Aroma, weshalb er in vielen deutschen Küchen traditionell als besonders wertvoll gilt.
Warum wird der Tag gefeiert?
Der Tag des Spinats wird besonders in den USA und Deutschland gefeiert. Popeye der Seemann, der 1929 erstmals in einem Comicstrip auftrat und seinen berühmten Ausspruch über die stärkende Wirkung von Spinat prägte, trug maßgeblich dazu bei, das Blattgemüse besonders bei Kindern populär zu machen – der Spinatkonsum in den USA soll in den folgenden Jahrzehnten spürbar gestiegen sein. In Deutschland ist Spinat traditionell als Blattgemüse mit Sahne, Knoblauch und Muskatnuss zubereitet, als Zutat für Aufläufe und Quiches oder inzwischen auch als Basis für grüne Smoothies fest im Speiseplan verankert, wobei sowohl frischer Blattspinat als auch praktischer, ganzjährig verfügbarer Tiefkühlspinat gleichermaßen genutzt werden. Der Winterspinat, der klassischerweise mit dem Tag des Spinats verbunden wird, gilt als kräftiger und intensiver im Geschmack als der mildere Sommerspinat, was auf die kälteren Anbaubedingungen zurückgeführt wird, unter denen die Pflanze mehr Zucker und Aromastoffe einlagert, um sich vor Frost zu schützen. Spinat spielt in der italienischen Küche als Ricotta-Spinat-Füllung für Ravioli und Cannelloni eine ebenso wichtige Rolle wie in der orientalischen Küche, wo er häufig mit Joghurt, Knoblauch und Gewürzen kombiniert wird. Als schnell wachsendes, anspruchsloses Gemüse eignet sich Spinat zudem gut für den eigenen Garten- oder Balkonanbau und lässt sich je nach Sorte mehrfach im Jahr aussäen, was ihn bei Hobbygärtnern zunehmend beliebt macht. Roher Babyspinat hat sich in den letzten Jahren zudem als praktische Salatbasis etabliert, da er milder schmeckt als ausgewachsene Blätter und keine lange Garzeit benötigt. Ernährungswissenschaftlich wird empfohlen, Spinat wegen seines Gehalts an Oxalsäure nicht dauerhaft in sehr großen Mengen zu verzehren, was jedoch bei einem normalen, abwechslungsreichen Speiseplan keine praktische Relevanz besitzt. Auch als Zutat für herzhafte Frühstücksgerichte wie Rührei mit Spinat oder Shakshuka-Varianten hat sich Spinat in den letzten Jahren über die klassische Beilagenrolle hinaus etabliert und findet sich zunehmend auf Brunch-Karten deutscher Cafés.
Die passenden Rezepte
Cremiger Spinat mit Knoblauch und Pinienkernen
Rezept ansehen →Frühlings-Omelett
Rezept ansehen →Gözleme
Rezept ansehen →Was du am 26. März posten könntest
Häufige Fragen zu Tag des Spinats
Was im März Saison hat
Tag des Spinats fällt in den März. Passend dazu: saisonale Zutaten und Rezepte für diesen Monat.
Was als Nächstes kommt
110 Food Days
das ganze Jahr vorbereitet.
Jeder Food Day mit passendem Rezept-Vorschlag — kostenlos und frei zugänglich. Verpass keinen: der Saison-Newsletter erinnert dich einmal im Monat.