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Sommer · Saisonale Zutat

Mais

Mais hat im Juli und August Saison. Zuckermais möglichst am Erntetag verarbeiten oder im Kühlschrank lagern — dort verliert er innerhalb weniger Tage spürbar an Süße. Klassische Kombinationen: Butter, Limette, Chili. Der Brennwert liegt bei etwa 96 kcal / 100 g.

Zuckermais ist die süße, für den direkten Verzehr gezüchtete Variante des Mais — im Gegensatz zum stärkereichen Futter- oder Silomais, der den Großteil der deutschen Maisanbaufläche ausmacht. Die knackig-süßen Kolben werden meist gekocht oder gegrillt und direkt vom Kolben gegessen. Die Saison läuft von Juli bis September.

Von Johann·Aktualisiert am
Juli – AugustSommer ca. 96 kcal / 100 g
Saisonverlauf im Jahresüberblick
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hochsaison
In Saison
Mais

Mais auf einen Blick

Schnellantwort

Zuckermais ist die süße, für den direkten Verzehr gezüchtete Variante des Mais — im Gegensatz zum stärkereichen Futter- oder Silomais, der den Großteil der deutschen Maisanbaufläche ausmacht. Die knackig-süßen Kolben werden meist gekocht oder gegrillt und direkt vom Kolben gegessen. Die Saison läuft von Juli bis September.

SaisonJuli bis August
HauptsaisonJuli bis August
KategorieGemüse
SortenZuckermais (Süßmais), Babymais, Bunter / Lila Mais
Passt zuButter, Limette, Chili, Käse, Koriander, Speck
ZubereitungGrillen, Kochen, Chowder, Fritters, Popcorn
LagerungZuckermais möglichst am Erntetag verarbeiten oder im Kühlschrank lagern — dort verliert er innerhalb weniger Tage spürbar an Süße.

Welche Sorten gibt es?

Zuckermais (Süßmais)

Die klassische Sorte mit süßen, knackigen Körnern — die übliche Handelsware für Kolben und Konserven.

Babymais

Jung geerntet, komplett essbar inklusive der zarten Maiskolben.

Bunter / Lila Mais

Dekorative Sorte mit auffälliger Farbe, eher für Deko und spezielle Gerichte.

Wann hat Mais Saison?

ZeitraumVerfügbarkeit
BeginnJuli
HauptsaisonJuli bis August
EndeAugust

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (bzfe.de)

Varianten im Vergleich

EigenschaftZuckermaisFuttermaisPopcornmais
Verwendungdirekter VerzehrTierfutter, Biogaszum Poppen
Zuckergehalthochniedrigniedrig
Erntezeitpunktmilchreif, frühvollreif, spätvollreif, spät
Küchentipp: Nur Zuckermais wird milchreif geerntet, also bevor die Körner aushärten — deshalb schmeckt er so viel süßer und zarter als Futtermais, der erst bei voller Reife geerntet wird.

Wie gesund ist Mais?

NährwertPro 100 g
Kalorienca. 96 kcal / 100 g
Wasseranteilca. 73 %
Eiweißca. 3,4 g / 100 g
Kohlenhydrateca. 19 g / 100 g
Fettca. 1,5 g / 100 g
Ballaststoffeca. 2,7 g / 100 g
Kohlenhydrateca. 19 g / 100 g — energiereicher als die meisten anderen Gemüsesorten
Ballaststoffeca. 2,7 g / 100 g
Mais liefert deutlich mehr Energie als die meisten anderen Gemüsesorten und zählt botanisch eigentlich zu den Getreidearten.

Woran erkennt man frischen Mais?

  • Pralle, dicht gefüllte Kolben mit frischen, grünen Hüllblättern
  • Helle, feste Körner ohne braune oder vertrocknete Stellen
  • Frische, leicht klebrige Narbenfäden an der Spitze
  • Möglichst regionale Ware während der kurzen Sommersaison kaufen
  • Schwer für seine Größe deutet auf saftige Körner hin
Frischetest: Frischer Zuckermais hat pralle, glänzende Körner, die beim Andrücken mit dem Fingernagel eine milchige Flüssigkeit abgeben. Trockene, eingedellte Körner zeigen älteren, ausgetrockneten Mais an.

Wie wird Mais zubereitet?

Mais verliert nach der Ernte schnell an Süße, da sich der Zucker in Stärke umwandelt — je frischer verarbeitet, desto süßer schmecken die Kolben.

1

Hüllblätter entfernen

Blätter und Narbenfäden vom Kolben abziehen.

2

Waschen

Kurz unter kaltem Wasser abspülen.

3

Garen

Kochen oder grillen, je nach gewünschtem Ergebnis.

Zubereitungsmethoden

Grillen

Mit Kräuterbutter bestrichen auf dem Grill — der Sommerklassiker.

Kochen

In ungesalzenem Wasser 8–10 Min. garen — Salz kann die Körner härter machen.

Chowder

Klassische amerikanische Maissuppe mit Kartoffeln und Sahne.

Fritters

Maiskörner in Teig gebunden und in der Pfanne knusprig gebraten.

Popcorn

Spezielle Popcorn-Maissorten — ein anderer Einsatzbereich als Zuckermais.

Wozu passt Mais?

ButterDer klassische Begleiter zum Maiskolben
LimetteBringt Frische, besonders bei mexikanisch inspiriertem Mais
ChiliWürzige Schärfe für Grillmais
KäseKlassisch über gegrillten Mais gerieben
KorianderFrische Würze für mexikanisch inspirierte Gerichte
SpeckHerzhafter Kontrast in Chowder und Fritters

Wie lagert man Mais richtig?

Zuckermais möglichst am Erntetag verarbeiten oder im Kühlschrank lagern — dort verliert er innerhalb weniger Tage spürbar an Süße.

Einfrieren

Maiskolben vor dem Einfrieren kurz blanchieren, dann ganz oder als abgeschnittene Körner einfrieren — so bleibt die Süße über Monate weitgehend erhalten.

Häufige Fehler vermeiden

  • Mais zu lange vor der Verarbeitung lagern — der Zucker wandelt sich schnell in Stärke um
  • Mit Salz kochen — das kann die Körner härter machen, besser erst nach dem Garen salzen
  • Zu lange kochen — die Körner werden dabei zäh statt knackig
  • Roh ohne Blanchieren einfrieren — Süße und Textur leiden nach dem Auftauen

Häufige Fragen zu Mais

Wann ist Maissaison in Deutschland?

Die Saison läuft von Juli bis August.

Warum sollte man Mais nicht mit Salz kochen?

Salz im Kochwasser kann die Zellwände der Körner härter machen. Besser ungesalzen kochen und erst nach dem Garen salzen.

Ist Mais Gemüse oder Getreide?

Botanisch gehört Mais zu den Getreidearten, wird aber in der Küche als Zuckermais meist wie Gemüse behandelt und verwendet.

Warum sollte man Mais frisch verarbeiten?

Wie bei Erbsen wandelt sich der Zucker nach der Ernte schnell in Stärke um — Mais verliert dadurch innerhalb weniger Tage an Süße.

Kann man Mais einfrieren?

Ja, von den Kolben gelöst und kurz blanchiert. Auch ganze blanchierte Kolben lassen sich einfrieren.

Wie lagert man Mais am besten?

Im Kühlschrank mit den Hüllblättern und möglichst zügig verarbeiten — der Zucker baut sich schnell ab.

Was passt am besten zu Mais?

Klassisch ist Butter zum Maiskolben. Auch Limette, Chili und Käse harmonieren sehr gut, besonders bei gegrilltem Mais.

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