Mais auf einen Blick
Zuckermais ist die süße, für den direkten Verzehr gezüchtete Variante des Mais — im Gegensatz zum stärkereichen Futter- oder Silomais, der den Großteil der deutschen Maisanbaufläche ausmacht. Die knackig-süßen Kolben werden meist gekocht oder gegrillt und direkt vom Kolben gegessen. Die Saison läuft von Juli bis September.
| Saison | Juli bis August |
| Hauptsaison | Juli bis August |
| Kategorie | Gemüse |
| Sorten | Zuckermais (Süßmais), Babymais, Bunter / Lila Mais |
| Passt zu | Butter, Limette, Chili, Käse, Koriander, Speck |
| Zubereitung | Grillen, Kochen, Chowder, Fritters, Popcorn |
| Lagerung | Zuckermais möglichst am Erntetag verarbeiten oder im Kühlschrank lagern — dort verliert er innerhalb weniger Tage spürbar an Süße. |
Welche Sorten gibt es?
Zuckermais (Süßmais)
Die klassische Sorte mit süßen, knackigen Körnern — die übliche Handelsware für Kolben und Konserven.
Babymais
Jung geerntet, komplett essbar inklusive der zarten Maiskolben.
Bunter / Lila Mais
Dekorative Sorte mit auffälliger Farbe, eher für Deko und spezielle Gerichte.
Wann hat Mais Saison?
| Zeitraum | Verfügbarkeit |
|---|---|
| Beginn | Juli |
| Hauptsaison | Juli bis August |
| Ende | August |
Varianten im Vergleich
| Eigenschaft | Zuckermais | Futtermais | Popcornmais |
|---|---|---|---|
| Verwendung | direkter Verzehr | Tierfutter, Biogas | zum Poppen |
| Zuckergehalt | hoch | niedrig | niedrig |
| Erntezeitpunkt | milchreif, früh | vollreif, spät | vollreif, spät |
Wie gesund ist Mais?
| Nährwert | Pro 100 g |
|---|---|
| Kalorien | ca. 96 kcal / 100 g |
| Wasseranteil | ca. 73 % |
| Eiweiß | ca. 3,4 g / 100 g |
| Kohlenhydrate | ca. 19 g / 100 g |
| Fett | ca. 1,5 g / 100 g |
| Ballaststoffe | ca. 2,7 g / 100 g |
| Kohlenhydrate | ca. 19 g / 100 g — energiereicher als die meisten anderen Gemüsesorten |
| Ballaststoffe | ca. 2,7 g / 100 g |
Woran erkennt man frischen Mais?
- Pralle, dicht gefüllte Kolben mit frischen, grünen Hüllblättern
- Helle, feste Körner ohne braune oder vertrocknete Stellen
- Frische, leicht klebrige Narbenfäden an der Spitze
- Möglichst regionale Ware während der kurzen Sommersaison kaufen
- Schwer für seine Größe deutet auf saftige Körner hin
Wie wird Mais zubereitet?
Mais verliert nach der Ernte schnell an Süße, da sich der Zucker in Stärke umwandelt — je frischer verarbeitet, desto süßer schmecken die Kolben.
Hüllblätter entfernen
Blätter und Narbenfäden vom Kolben abziehen.
Waschen
Kurz unter kaltem Wasser abspülen.
Garen
Kochen oder grillen, je nach gewünschtem Ergebnis.
Zubereitungsmethoden
Mit Kräuterbutter bestrichen auf dem Grill — der Sommerklassiker.
In ungesalzenem Wasser 8–10 Min. garen — Salz kann die Körner härter machen.
Klassische amerikanische Maissuppe mit Kartoffeln und Sahne.
Maiskörner in Teig gebunden und in der Pfanne knusprig gebraten.
Spezielle Popcorn-Maissorten — ein anderer Einsatzbereich als Zuckermais.
Wozu passt Mais?
| Butter | Der klassische Begleiter zum Maiskolben |
| Limette | Bringt Frische, besonders bei mexikanisch inspiriertem Mais |
| Chili | Würzige Schärfe für Grillmais |
| Käse | Klassisch über gegrillten Mais gerieben |
| Koriander | Frische Würze für mexikanisch inspirierte Gerichte |
| Speck | Herzhafter Kontrast in Chowder und Fritters |
Die besten Mais-Rezepte
Rezepte, in denen Mais vorkommt
In diesen 5 Rezepten sind Mais nicht die Hauptzutat, spielen aber mit.
Wie lagert man Mais richtig?
Zuckermais möglichst am Erntetag verarbeiten oder im Kühlschrank lagern — dort verliert er innerhalb weniger Tage spürbar an Süße.
Einfrieren
Maiskolben vor dem Einfrieren kurz blanchieren, dann ganz oder als abgeschnittene Körner einfrieren — so bleibt die Süße über Monate weitgehend erhalten.
Häufige Fehler vermeiden
- Mais zu lange vor der Verarbeitung lagern — der Zucker wandelt sich schnell in Stärke um
- Mit Salz kochen — das kann die Körner härter machen, besser erst nach dem Garen salzen
- Zu lange kochen — die Körner werden dabei zäh statt knackig
- Roh ohne Blanchieren einfrieren — Süße und Textur leiden nach dem Auftauen
